Stefan’s BLOG » Marathon

Diesmal waren meine Gedanken beim Aufstehen wieder nicht, ‘das ist kein guter Tag für einen Marathon’ ;-) Es lag allerdings daran, dass ich vorher eigentlich gar nicht über den Lauf nachgedacht hatte, nicht mal am Start war mir klar, gleich auf die lange Tour zu gehen. Es ging also los und ich trabte der Meute hinterher. Schon um 7:30 Uhr auf dem Weg zur S-Bahn brannte die Sonne vom wolkenlosen Himmel herunter, es sollte wieder sehr schwer werden. Die Stimmung unterwegs war wie immer super, wieder viele Bands, Partys und Zuschauer an der Strecke. Bei km 18 war sie wieder, die Hoffung auf eine neue Bestzeit, denn ich sah die 3:45 Pacemaker. Bis km 26 konnte ich sie sehen, von da an ging es abwärts, ich musste wegen der Hitze und dem hohen Puls das Tempo drosseln. Diesmal wurden auch alle Getränkestellen angelaufen, es war doch tatsächlich noch wärmer als letztes Jahr. Ich schlich also weiter zum Ziel, erreichte es bei einer Zeit von 4:00:19 und war wie immer heilfroh, es geschafft zu haben. Nun schnell die Medaille abgeholt, meine beiden Lauffreunde Dirk und Uwe getroffen, dann zur Wurstbude und zwei Currywürste verputzt. Also wenn es nächstes Jahr in Hamburg wieder so heiss wird, muss ich mir echt was überlegen mit der neuen Bestzeit, vielleicht auf 50 km trainieren und 5 kg abnehmen ;-) Der Sonnenbrand war auch nicht zu verachten, welcher abends erst richtig zum Vorschein kam. Alles in Allem war es wieder schön und ich habe die Hoffnung, dass es in München besser klappt…

‘Das ist kein guter Tag für einen Marathon’ war diesmal nicht mein Gedanke am Morgen, aber ein gutes Zeichen war es auch nicht. Also der Lauf war die Hölle, ich hatte gepokert… Es schien schon lange vor dem Start kräftig die Sonne, aber ich ging trotzdem auf meine geplante Geschwindigkeit für 3:45:00 und wartete auf die versprochene Bewölkung, die es eigentlich vormittags geben sollte. Schon nach 1400 m lief der erste Schweisstropfen die Stirn runter, die Sonne brannte. Egal, ich lief mein Tempo und wartete auf ein Wunder, welches aber nicht kam. Bei 30 km lag ich noch gut in der Zeit, steckte das Ziel aber schon tiefer auf 3:48:00 und wartete weiter. Das Wunder kam nicht, bereits nach 32 km dachte ich ans Aufgeben, mein Puls war so unendlich hoch, dass ich fast gehen musste. Ich brauche die Sonne nur sehen und es werden bei mir ca. 15 Herzschläge mehr die Minute, deswegen die Hölle für mich. Es waren 25°C aber mindestens gefühlte 35°C. Also ab hier jede Getränkestelle ausgenutzt, um ein paar Schritte zu gehen. Dann mit einem gemütlichen Tempo die letzten 7 km ins Ziel gequält, die Stimmung der Zuschauer war wie immer super, das half wieder etwas weiter. An dieser Stelle auch ein Lob an meine Laufgruppe, welche zum grössten Teil als Fangruppe unterwegs war und kräftig angefeuert hat. Das Ziel war endlich in Sicht, die letzten 500 m wurde man von den Zuschauern förmlich ins Ziel getragen, einfach super. Mit einer Zeit von 4:02:07 überquerte ich die Ziellinie. Alles in Allem hat es trotzdem wieder Spass gemacht und ich denke an das Sprichwort, ‘Die Qualen vergisst man, der Stolz bleibt’
Urkunde Hamburg Marathon 2009

Eigentlich muss ich es nicht mehr sagen, wie vor jedem Marathon öffne ich morgens die Augen und denke, ‘das ist kein guter Tag für einen Marathon’ ;-) Eigentlich wollte ich wegen ungenügend Training nur die 4 Stunden schaffen, aber ich stand wegen der angegebenen 3:45:00 recht weit vorn im Startblock und es ging wieder zügig los. Auf die Uhr habe ich diesmal gar nicht richtig geachtet, nur den Puls beobachtet. Ich war an der Halbmarathon Marke richtig erschrocken, welche ich schneller als bei meinem schnellsten Marathon erreicht hatte. Es stellte sich sogar etwas Hoffnung auf eine neue PB ein, was aber eigentlich theoretisch nicht sein könnte. Ich war mir sicher, dass es später sehr schwer werden würde, so ein Tempo zu halten. Wie in Berlin gewohnt, gab es wieder sehr viel Action für die Läufer, unzählige Bands, einzelne Künstler, Balkonpartys, Tanzgruppen und super Stimmung der Zuschauer. Das Wetter war super, sonnig aber nicht so heiss wie im Jahr 2006 und es ging teilweise eine leichte Brise. Ich war inzwischen bei km 35 und es fing an schwieriger zu werden. Ab km 38 war es nicht mehr möglich, das Tempo zu halten. Wegen dem hohen Puls und schwächelnden Beinmuskeln musste ich die Geschwindigkeit auf knapp 6:00 min/km drosseln. Mit der neuen PB war es aus, ich wollte nun nur noch heil ins Ziel kommen. Wie immer war ich heilfroh, die Ziellinie zu überqueren nach einer Zeit von 3:50:49 (99 Sekunden hinter der PB) Danach gab es einen Stau bei der Medaillenverteilung, wo ich doch so einen Durst hatte. Nun schnell zur Kleiderrückgabe und nichts wie an die Bratwurstbude, um 2 leckere Currywürste zu essen… ;-) Trotz der Quälerei ab km 38 war es alles in Allem wieder ein schöner Lauf… :-)
zeiten_berlin_2008

Eigentlich wie bei jedem Marathon öffne ich morgens die Augen und sage mir ’Das ist kein guter Tag für einen Marathon’ Wieder kein ordentliches Training für den Lauf und deswegen auch keine neue Bestzeit möglich. Schon früh morgens schien die Sonne, es war warm und kein Umhang vor dem Start nötig. Die versprochenen ‘gefühlten 8°C’ entpuppten sich schnell zu ‘gefühlten 25°C’ Da ich vor 3 Monaten eine Zielzeit von 3:40 h geplant hatte, stand ich relativ weit vorn im Startblock und es ging recht zügig zur Sache, eigentlich zu schnell für mich. Es war wieder viel Trubel unterwegs, in Hamburg war definitiv die Grill- und Liegestuhlsaison eröffnet, es wurde an der Strecke gefeiert, gegrillt, wie immer viel Musik und super Stimmung. Es dauerte nicht lange und aus den gefühlten 25°C wurden gefühlte 35°C, die Sonne brannte und machte es einem sehr schwer. Der Puls war dementsprechend hoch und ich musste das Tempo schon sehr früh drosseln. Irgendwie bin ich aber immer im Strom der Menge geblieben, scheinbar waren hier alle gleich schnell (langsam) Die letzten 2 km wollten nicht enden, die Hitze nach so vielen km war einfach unerträglich. Ich war wieder einmal sehr froh, die Ziellinie etwas unter 4 Stunden überqueren zu können…
Fazit: Trotzdem ein schöner Lauf und keine Beschwerden bis auf einen mächtigen Sonnenbrand.
urkunde_hamburg_2008

Schon vorm Aufstehen dachte ich, heute ist kein guter Tag zum Laufen. Aber was soll’s, ich bin in Frankfurt und werde den Marathon eben langsam hinter mich bingen. Wegen Trainingsmangel ist eine neue Bestzeit sowieso nicht möglich, also ein gemütlicher langer Lauf mit ein paar tausend Leuten… ;-) Die Streckenführung war interessant, zuerst 2 mal im Kreis und dann eine grosse Runde. So hatten auch wir mal die Möglichkeit, die Kenianer, die uns am Anfang auf der anderen Strassenseite entgegen kamen, aus nächster Nähe zu sehen :-) Entlang der Strecke wieder viele Leute, laute Musik, gute Verpflegung und super Stimmung. Die Temperatur lag beim Start bei 8 °C und war perfekt für diesen Lauf, ich musste allerdings schon nach 500 m mein Langshirt ausziehen, weil ich völlig nass geschwitzt war. Es steckte scheinbar etwas in mir, was auch an meinem Puls zu sehen war, welcher schon zu Beginn über 160 hf lag. Also erst recht ein Grund, die Sache schön sinnig anzugehen. Ich war von Anfang an recht schnell in meinem geplantem 4:00:00 Tempo und lief diese Geschwindigkeit fast bis zum Ende durch. Ab ca. km 36 musste ich allerdings doch etwas langsamer werden, da war meine Angst, es sonst nicht laufend bis zur Festhalle zu schaffen. Ab km 40 konnte ich dann ein wenig ausgeruht wieder etwas Tempo zulegen und rannte zufrieden mit einer Zeit von 4:05:41 den roten Teppich entlang :-) Es war ein super Zieleinlauf, die Halle dunkel, blaues Licht, Jubel von den vielen Zuschauern und eine super Nachverpflegung…

Es ist geschafft, die Zeit unter 4 Stunden ist erreicht :-) Der Fuss hat ganz gut durchgehalten, nach 6 km war er warm und nach 22 km tat er nur leicht weh. Das Abstossen mit dem Fuss war allerdings nicht möglich, aber es war bis zum Ende des Laufes gut zu ertragen. Das Wetter war super, keine Wolke am Himmel und fast immer eine frische Brise um die Ohren. Ich habe den Lauf gut verkraftet und es gibt keine Folgeschäden. Nun zu dem Lauf…
Ich stehe am Start und warte darauf, dass es endlich los geht. Der Startschuss war nicht zu hören, aber plötzlich bewegt sich die Menge ganz langsam vorwärts. Endlich an der Startmatte angekommen und es ist sogar schon ein langsames Laufen möglich. Alles in Allem war sehr schnell die Laufgeschwindigkeit erreicht und es zog sich nicht so träge hin, wie ich es von anderen Läufen kenne. Die ersten km vergehen sehr schnell, es lief einfach gut :-) Nach dem Erreichen der ersten 5 km Marke legte ich dann noch etwas zu und erhöhte mein Tempo von ca. 5:35 auf 5:20, welches ich bis zum Ende durchlaufen wollte. Es ist alles OK, die Schuhe sind gut geschnürrt, der Verpflegungsgurt sitzt perfekt, nichts drückt oder scheuert. Die Strecke lässt sich gut laufen, sehr eben, gut für eine neue Bestzeit. Es ist immer wieder unglaublich, wie viele Menschen an der Strecke stehen und einen anfeuern. Aus vielen Häusern hörte man gute Musik, die Lautsprecher auf dem Balkon, einfach super. Die Stimmung der Zuschauer war toll und es gab immer wieder Motivationsschübe während dieser langen Strecke. Bis km 37 konnte ich das Tempo halten, doch dann machte mir die Sonne zu schaffen. Die Beine wurden irgendwie weich, ich denke mein Puls und die Laktatwerte waren zu hoch. Also senkte ich mein Tempo wieder auf ca. 5:40, um die Herzfrequenz runter zu bekommen. Ab km 40 wurde es wirklich schwer für mich, ich reduzierte das Tempo nochmal auf 5:50 und war froh, das Ziel weit unter 4 Stunden erreicht zu haben… :-)
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